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Newsletter 1/2005 [auch für Immobilieninteressenten] vom Übersetzungsbüro Rózsa Schräpler, Betberger Straße 9 Hallo liebe Ungarnfreundinnen und -Freunde,
Achtung: Tickets unter: http://www.hungaroinfo.com/formel1/d/track/ticketbestellung.shtml Und weiterhin gilt: - Parkplätze kostenlos für alle Inhaber von Tribünentickets - Die günstigen Juniortickets gelten bis zum vollendeten 18ten Lebensjahr - Bei uns buchen Sie mit Bestpreisgarantie direkt vom Veranstalter - Nur bei uns: Der Stornoschutz von der Europäischen Reiseversicherung Vorbestellungen für den Grand Prix 2005 werden ausschließlich online auf der Homepage angenommen: http://www.hungaroinfo.com/formel1/d/track/ticketbestellung.shtml 2. Urlaubsangebote in Ungarn von Torsten Knebel
Immobilien in Ungarn? Neues Immobilienangebot in 2005:
https://www.rozsa-schraepler.de/newsletter-archiv.html 7. Meister der Kurzweil Manche sagen, dass einzige was an Ephraim Kishon ungarisch geblieben ist, war sein Akzent. Doch auch die berufliche Hart- näckigkeit des Exilanten kann als typisches Merkmal gelten. In Budapest wurde er als Ferenc Hoffmann 1924 als blonder Sohn ungarisch-jüdischer Eltern geboren und sah aus wie: "Hitlers süssester Traum", wie er es selbst beschrieb. Er hatte es nur einem Zufall und seinen Schachkünsten zu verdanken, dass er noch auf dem Weg ins Vernichtungslager entkommen konnte. 1949 zog er nach Israel, erst in ein Kibbuz, arbeitete als Journalist, Drehbuchautor, ironischer Kommentator der frühen israelischen Gesellschaft und wurde später dann ausgerechnet "der Lieblingsautor meiner `Todfeine`". Sein Erfolg gründet sich auf unzählige satirische Erzählungen und Anekdoten, in denen er aus scheinbar alltäglichen Beobachtungen humoristische Kleinodien schuf. Er beschäftigte sich mit dem sichtbaren Alltag, mit Typen, Begebenheiten und Widrigkeiten in Familie, Beruf und auf Amtsstuben, die fast jedem auf die eine oder andere Art begegneten und deren Komik daher auch fast allen verständlich wurde. Gigantische Auflagenhöhen in vielen Ländern, vor allem auch im deutschsprachigen Raum machten Kishon zum Dauergast auf den Nachttischchen, zum literarischen Dessert des Durchschnittsbürgers, "die beste Ehefrau von allen" wurde gar zum geflügelten Wort. Auch als Theaterautor ("Der Blaumilchkanal") wurde er bekannt und war ein gern gesehener Gast in vielen Talkshows. Von seinem Wohnort Apenzell aus schwadronierte Kishon zuweilen auch einmal zum Kuhglocken- geläut von der Rechtmässigkeit israelischer Siedlungspolitik, was aber nur andere irritierte. Wer seine Autobiographie "Nichts zu lachen" gelsen hat, sieht ihm auch das nach. Mit freundlicher Genehmigung des Pesterlloyd, Budapest, Ausgabe 5/2005
8. Goutieren in ländlicher Idylle Vorgestellt: Der Gasthof "Vadalmafa" im Balaton-Oberland Hier sind wir bei unserer jüngsten Entdeckungsreise auf einen typisch ungarischen Landgasthof gestoßen, den wir äußerst einladend empfanden. Der Gasthof "Vadalmafa" befindet sich in Vigántpetend im sogenannten "Tal der Künste". Alljährlich veranstalten hier vier Gemeinden aus der Region ein Kunstfestival, welches mittlerweile Kultstatus erreicht hat und Schaulustige aus ganz Ungarn anzieht. Die Orte liegen entlang des Egerbaches ca. 25 km vom Nordufer des Balaton entfernt. Früher befanden sich einmal 70 Wassermühlen am Egerbach, von denen noch heute einige zu sehen sind. Traditionell wurden hiesige Landgasthöfe an Straßen- und Wegkreuzungen eröffnet. Der Gasthof "Vadalmafa" liegt ebenfalls an einer Gabelung und lädt mit herzhafter ungarischer Küche und kühlen Getränken zum Verweilen ein. Ein typisches Hausmenü besteht z.B. aus Pogatschen, Schnaps, gebratener Keule mit gedünstetem Kraut und Petersilienkartoffeln oder einer Bauernplatte mit Schinken, ungarischer Hauswurst, Speck, Käse, Paprika, Tomaten und Zwiebeln. Anschließend serviert man Strudel sowie Wein vom Balaton-Oberland. Wer nach Ungarn gekommen ist, um hiesige Küche kennenzulernen, sollte im Gasthof "Vadalmafa" unbedingt Station machen. Auf Bestellung ist man auch gerne bereit, Folkloreabende mit Zigeunermusik zu organisieren. Für größere Gruppen können jederzeit Tischreservierungen vorgenommen werden. Wer einmal abseits vom Balaton den stillen, gastfreundlichen Charakter in den Gemeinden erleben möchte, findet dazu im "Tal der Künste" reichlich Gelegenheit. Sollten Sie bei Ihrem Streifzug ebenfalls empfehlenswerte Gasthäuser entdecken, wären wir Ihnen für eine Nachricht sehr dankbar. Kontakt: Gasthof "Vadalmafa", H-8293 Vigántpetend (a. d. Straße Veszprém-Tapolca) , Telefon/Fax: 0036 (87) 437-372 Mit freundlicher Genehmigung der Balatonzeitung, Ausgabe Februar/2005 Ihre Rózsa Schräpler
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