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Newsletter Januar 2004

Liebe Ungarnfreunde und Bezieher meines Ungarn-Newsletters der Webseiten
www.rozsa-schraepler.de, www.ungarntipps.de und www.ueber-ungarn.de
Ich wünsche ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2004.
Aufregendes ist in den letzten Wochen des alten Jahres nicht passiert – dehalb habe ich für Sie nur vier Themen herausgepickt.

1.
Budapester Parkgebühren verdreifachen sich
(12.12.2003 16:36)

In den Innenstadtbezirken von Budapest können sich die Parkgebühren im kommenden Jahr verdreifachen, so die Pläne der Stadt und der drei beauftragten Parkgesellschaften. Wer sein Auto eine Stunde lang abstellen will, muss dann bis zu 1000 Forint berappen. Dafür sollen die Limitzeiten und die Parkgebühren an Wochenenden wegfallen.
Interessant vielleicht der aktuelle Online-Forint-Kurs (HUF) (als Favorit speichern?) =
www.ungarntipps.de/waehrung-in-ungarn.shtml


2.
Interessieren Sie sich für das Wetter in Budapest?
Wenn ja, sollten Sie sich den Link unter ihren Faforiten speichern:
www.wetteronline.de/Ungarn/Budapest.htm

Oder besser das Balatonwetter?
www.wetteronline.de/Ungarn/Plattensee.htm


3.
Modernisierte Thermalbäder in Hévíz und Salakaros (Balatonzeitung)

In der diesjährigen Ausschreibung zur Entwicklung des Thermal-Tourismus des Széchenyi-Plans gewannen zwei Thermalbäder im Komitat Zala die staatliche Förderung:Das Hévízer Krankenhaus Szent András gewann 750 Millionen und die Zalakaroser Gránit Heilbad AG erhielt 300 Millionen für die anstehenden Investitionen.
Das Hévízer Kurkrankenhaus erhielt jetzt zum ersten Mal eine Unterstützung durch eine Ausschreibung des Széchenyi-Plans, da es früher als staatliche Institution nicht an dem Programm zur Entwicklung der Thermalbäder teilnehmen konnte, erfuhren wir von Miklós Vancsura, dem Hautdirektor des Krankenhauses. Die jetzt gewonnenen 750 Millionen Forint sind eine wichtige Säule zur Realisierung einer Investition von 1,9 Milliarden Forint. Im Laufe der Rekonstruktion werden unter anderem die Gebäude des Thermalsees erweitert und völlig umgestaltet.
Eines der Hauptelemente des Ausbaus werden die an den Eingängen zu errichtenden drei neuen Empfangsgebäude sein. Laut Plan werden sich hier die Umkleideräume sämtlicher Abteilungen des Bades befinden, so auch das auf den See gebaute Badehaus, infolgedessen wächst die Kapazität und der Innenraum des Hauses auf dem See beträchtlich. Das Winterempfangsgebäude verbindet ein neu zu bauender Korridor mit dem Bad sowie mit dem im Hauptgebäude entstehenden Kurzentrum.
Miklós Vancsura sagte, dass alle inneren Wege erneuert werden, so wird auch auf den asphaltierten Wegen um den See ein rutschfester Steinbelag verlegt. Neben der am östlichen Abschnitt des Seeufers gelegenen Sonnenterasse - die vor allem bei den Jugendlichen beliebt ist - werden ein Spielplatz bzw. zwei Whirlpool-Kinderbecken gebaut.
In Zalakaros beantragte die das Thermalbad betreibende Gránit Gyógyfürdo AG für eine 1,2 Milliarden teure Investition 540 Millionen Forint bei der Ausschreibung des Széchenyi-Plans.
Wir gewannen 240 Millionen weniger, als beantragt, das heißt, wir erhielten 300 Millionen Forint, so dass wir vor-erst auf der Suche sind, aus welchen Quellen wir die fehlende Summe ersetzen können, erfuhren wir von Vencel Horváth, dem Direktor des Thermalbades. Die geplante Investition besteht aus drei Abschnitten, die Ausführung des ersten Elements beginnt schon in diesem Jahr im Oktober. Als erstes wird der Haupteingang des Zalakaroser Thermalbades erneuert: Mehrere kleinere Gebäude werden abgerissen und an ihre Stelle errichten wir ein modernes Empfangsgebäude.

Vencel Horváth sagte auch, dass im zweiten Abschnitt der Investition im Bäderkomplex ein nagelneues, einheitliches Eintritts- und Sicherheitssystem ausgebaut wird. Der umfassende Ausbau wird im Frühjahr 2005 mit einer weiteren Halle des überdachten Erlebnisbades abgeschlossen. Cseri Péter


4.
Polizisten aus Baden-Württemberg versehen Dienst in Siófok

Der Anblick einer deutschen Polizeiuniform im fernen Ungarn ruft unterschiedliche Reaktionen bei den deutschen Touristen hervor. Vor allem ältere Leute kommen uns freundlich und neugierig entgegen, jüngere sind manchmal etwas erschrocken. Abweisende Reaktionen bemerken wir höchstens bei Ungarn, die in Deutschland leben und ein Auto mit deutschen Kennzeichen fahren. Sie wollen nicht verstehen, warum wir ihnen Fragen stellen, erfahren wir von Helmut Nickles, Oberkommissar aus Weingarten. Er kennt Ungarn privat schon seit zwanzig Jahren, nun lernt er eine andere Seite des Landes kennen. Mit seinem Kollegen Michael Hafen aus Mannheim zusammen traf er Anfang des Monats in Siófok ein. Hier machten sie sich mit den Kollegen und der deutsch sprechenden Betreuerin bekannt, bezogen ihr Hotel und die Arbeit konnte beginnen. Seit drei Jahren besteht ein Vertrag zwischen dem ungarische Innenministerium und den Innenministerien verschiedener Bundesländer zur Übersendung einiger deutscher Kollegen an den Balaton und an den Velence-See. Dieser Vertrag ist in den deutschen Dienststuben bekannt. Man kann sich für eine Entsendung nach Ungarn bewerben und wird dann unter vielen Interessenten nach gewissen Kriterien ausgewählt, hören wir von den beiden Polizisten. Während der Hauptsaison unterstützen die auserwählten 16 Beamten der Schutzpolizei in beratender Funktion die ungarischen Kollegen bei deren Arbeit, immerhin kommen rund 40 % der Touristen am Balaton aus Deutschland. Die deutschen Polizisten unterstehen dem Kommando des ungarischen Vorgesetzten, gehen gemeinsam mit den hiesigen Kollegen auf Streife, sind selbst nicht bewaffnet und ergänzen ihre Kollegen mit ihrem Wissen und den deutschen Sprachkenntnissen vorteilhaft.
Vom Leiter der Abteilung, Koncz Pál, erfahren wir, daß es angesichts der deutschen Uniform einfacher ist, Deutsche anzusprechen. Von einem deutschen Polizisten nehmen diese die Ermahnung, das gewährte Gastrecht nicht zu mißbrauchen, eher an. Es sind meist Delikte, wie Diebstahl, Betrug, Verkehrsvergehen, sowie Trunkenheit und Vandalismus, die es gilt zu regeln. Gewaltverbrechen kommen Touristen gegenüber in Siófok nicht vor. Viel Ärger gibt es in diesem Jahr besonders mit holländischen und deutschen Jugendlichen, die Ballermann 6 mit Balaton verwechseln und in der neu entdeckten Partystadt auch kräftig randalieren, sagt H. Nickles. Die beiden Kollegen betonen, daß Strand- und Autodiebstähle, aber auch das Eindringen Fremder in Bungalows durchaus vermieden werden können, wenn die Urlauber mit entsprechender Umsicht auf ihre Werte achten würden.


Besonders lobenswert findet Oberkommissar Nickles in der ansonsten gut ausgestatteten Polizeidirektion den Einsatz von 15 Polizeihelfern in der im Sommer um das Fünffache anschwellenden Stadt Siófok. Selbst in den Touristikhochburgen wie Frankreich und Spanien gibt es das nicht. Die Helfer, meist Schüler und Studenten, werden als Dolmetscher in deutscher und englischer Sprache eingesetzt und sind sehr nützlich. Wie oft muß man
anderswo stundenlang auf einen Dolmetscher warten und dann verlangt er 150 DM für eine Stunde Arbeit, ergänzt H. Nickles. Auch die ungarischen Kollegen arbeiten gern mit den zwei Deutschen zusammen: Uns gefällt besonders ihr energisches Auftreten bei der Dienstausübung. Ansonsten haben sie einen guten Humor, so daß es Spaß macht, miteinander zu arbeiten. Vielleicht können wir auch in der Freizeit ab und an etwas gemeinsam unternehmen. Wie die ungarischen Kollegen arbeiten H. Nickles und M. Hafen 40 Stunden pro Woche. So bleibt genügend Freizeit, neben dem Konditionstraining im Dienstgebäude auch ein wenig das Land und die Sprache kennenzulernen. Mit dem Auto wollen wir nicht in das hektische Treiben von Budapest fahren, aber die Sehenswürdigkeiten der so gelobten Stadt werden wir sicher besichtigen, sagt Michael Hafen abschließend.

Mit freundlichen Grüßen
Rózsa Schräpler

 

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